Unsere Rinderhaltung
- Weidehaltung von Frühjahr bis Herbst, in den Wintermonaten im großzügigen Laufstall
- Fütterung hauptsächlich mit Frischgras, in den Wintermonaten mit Heu und Silage
- gefüttert wird nur, was auch auf den eigenen Flächen angebaut wird
- kein Trennen von Kuh und Kalb
- natürliche Besamung auf der Weide durch einen Deckbullen
- keine präventiven Antibiotika
- sehr kurze Transportwege (nur 10km bis zum Schlachthof)
Unser Weg
artgerecht & regional zum fairen Preis
- dies war 2019 unser Ansporn, als wir uns von der Milchwirtschaft verabschiedet und uns der Erzeugung von Qualitäts-Rindfleisch verschrieben haben. Seitdem haben wir einiges ausprobiert, großzügige Weideflächen erschaffen und die ein oder andere Idee auch wieder über Bord geworfen.
Nach 2 Jahren "Testphase" hat sich bei uns die ammengebunde Kälberaufzucht etabliert. Hierbei übernehmen unsere Mutterkühe nicht nur die Aufzucht ihres eigenen Kalbes, sondern auch noch von weiteren (zugekauften) Kälbern. So wachsen unsere Kälber ganz natürlich im Herdenverbund auf. Die zugekauften männlichen oder für die Zucht uninteressanten weiblichen Kälber stammen ausschließlich von benachbarten Milchvieh-Betrieben. So halten wir die Transportwege sehr kurz und bieten den Kälbern und unseren Nachbarbetrieben eine Alternative zum Verkauf in die herkömmliche Kälbermast.
Unsere Aufzucht
Bei uns angekommen werden die Kälber direkt an eine unserer Ammenkühe herangeführt oder falls es gerade nicht passt, in eine bestehende Herde integriert und zugefüttert. Unsere Ammenkühe übernehmen hierbei nicht nur die Versorgung mit Milch, sondern zeigen den Kleinen z.b. auch, wie schmackhaft frisches Gras von der Weide ist, oder dass man sich bei +30°C besser in den Schatten unter die Bäume verkriechen sollte.
Nachdem sich Kuh und Kälber nach ca. 8-10 Monaten natürlich voneinander trennen, verlassen uns die männlichen Tiere in Richtung Schlachthof, da wir auf eine intensive Ausmast im Stall verzichten.
Die weiblichen Rinder bleiben zunächst auf unserem Hof. Einen Teil hiervon vermarkten wir nach ca. 2 Jahren als Qualitäts-Färsenfleisch.
Der andere Teil wird in unsere Mutterkuhherde integriert und darf dann selbst als Mutter- bzw. Ammenkuh die nächsten Generationen Kälber versorgen.